Lernen
will gelernt sein – oder
wie
Eltern ihr Kind zu Hause unterstützen können!
1. Schaffen Sie eine positive Lernumgebung
Ein
fester Arbeitsplatz erleichtert Ihrem Kind ein störungsfreies,
konzentriertes Arbeiten, d.h.
- ausreichend Licht,
gute Belüftung, angemessene Temperatur
- keine störenden
Nebenbeschäftigungen (Musik, Fernsehen)
- große Schreibfläche
- geeignetes
Sitzmöbel
- Ordnung bei den
erforderlichen Arbeitsmaterialien (Schreibutensilien, Hefte, Schulbücher,
Nachschlagewerke, Terminkalender, Pinnwand für Merkzettel)
Feste
Arbeitszeiten, die mit den
außerschulischen Aktivitäten abgestimmt sind, sollten Folgendes
berücksichtigen:
- kurze
Erholungspause nach der Schule (Biorhythmus)
- in der Unterstufe
nicht mehr als zwei Stunden pro Nachmittag
- fünfminütige Pausen
während des Arbeitens (Bewegung!) zur Verankerung des Lernstoffes, zur
Verhinderung von Gedächtnishemmungen und zur Erhaltung der Konzentration
2. Tipps für die Erledigung der Hausaufgaben
Bei
der Einteilung des Arbeitspensums darauf achten, dass Ihr Kind
- mit etwas Leichtem
oder dem Lieblingsfach beginnt (Erfolg!)
- seine Hausaufgaben
in machbare Portionen eingeteilt hat (Abwechslung zwischen schriftlichen
und mündlichen Aufgaben und zwischen ähnlichen Fächern!)
- Zeit gelassen hat
für die langfristige Vorbereitung von Schulaufgaben (Wiederholung,
Terminkalender)
Beim
Arbeiten selbst sollte Ihr Kind
- den Lernstoff
strukturieren (farbig markieren, Wichtiges herausschreiben)
- neue Vokabeln in
Fünfergruppen lernen (verschiedene Lernkanäle nutzen) und nach Pausen
wiederholen (Lernkartei)
- Pausen einlegen, in
denen es sich bewegt, das Zimmer lüftet, Wasser trinkt
- auf eine
ordentliche Heftführung achten (erleichtert das Lernen und Wiederholen;
macht auch mehr Spaß)
- auch Gelerntes und
Gekonntes regelmäßig wiederholen, damit sich der Lernstoff setzen und
festigen kann
3. Nutzen der Lernkanäle als Gedächtnisstrategie
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Lernweg
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Erfolg
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lesen
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10%
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hören
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20%
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sehen
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30%
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hören und sehen
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50%
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selbst darüber sprechen
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70%
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selbst ausprobieren und ausführen
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90%
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à verschiedene Lernkanäle benutzen, z.B. beim aktiven
Lesen
- halblaut oder laut
lesen
- Wichtiges
markieren, Merkzeichen am Rand anbringen
- Bilder, Skizzen
etc. erstellen, um Zusammenhänge zu erkennen (Pinnwand)
à 5-Gang-Methode beim Bearbeiten von Texten
- Text überfliegen,
Überblick gewinnen
- Fragen an den Text
stellen (Worum geht es, was weiß ich schon, verstehe ich alles)
- Wichtiges gründlich
lesen, bis der Sinn erfasst ist
- Inhalt mit eigenen
Worten zusammenfassen
- Wiederholen
à Speichern von Lerninhalten
- Reimtechnik (rechte
Gehirnhälfte)
- Eselsbrücken
- Mindmaps
(vernetztes Lernen)
à Vokabellernen
- nicht mehr als 30
pro Tag
- Fünfergruppen,
Pause
- verschiedene
Lernkanäle
- Wiederholung nach
10 Minuten, 3-4 Stunden, 1 Tag, 3 Tagen
- Lernkartei,
Kassettenrecorder, Software
à mit dem Lernstoff arbeiten
- Schaubilder,
Lernplakate, Tabellen, Merkzettel
- logische
Zusammenhänge veranschaulichen (roter Faden)
- Problemlösestrategien
anwenden, z.B. bei Textaufgaben (Aufgabe GENAU lesen, Fragen stellen (was
ist gegeben, was ist gesucht, Wichtiges unterstreichen), Lösungsschritte
überlegen, Lösungsplan durchführen (Haupt- und Nebenrechnung klar
voneinander trennen), Ergebnis nachprüfen (mit der Wirklichkeit
vergleichen)
- Lernstoff in bereits Gelerntes einordnen,
Querbezüge herstellen