Das „Tutorensystem“ an der Albert-Schweitzer-Realschule in Regensburg
- ein Baustein zur inneren Schulentwicklung
 

Seit Jahren macht die Albert-Schweitzer-Realschule recht positive Erfahrungen mit Lern- und Freizeittutoren.
 
 
„Lerntutoren“ – was ist das
 

Schüler aus den 8. – 10. Klassen, die sich in einem Unterrichtsfach relativ „fit“ fühlen, lernen mit jüngeren oder auch gleichaltrigen Schülern, die zeitweise in diesem Fach Schwierigkeiten haben. Das Lernen erfolgt – selbstständig organisiert – nachmittags in der Schule, einzeln oder in kleinen Gruppen bis zu höchstens vier Schülern aus der­selben Klasse. Jeder Tutor erhält pro Schüler und Übungsstunde eine kleine finanzielle Anerkennung (mit Zustimmung des Elternbeirats).

 
 

„Freizeittutoren“ – was ist das?

 

Jeweils 3 bis 4 Schüler aus den 8. – 10. Klassen fühlen sich gemeinsam für eine 5. bzw. 6. Klasse mit verantwortlich und bieten in Absprache mit den Verbindungslehrern z. B. Freizeitaktivitäten am Nachmittag für die jüngeren Schüler an, deren Eltern die Einwilligung dazu geben.

 
 

Welche Erfahrungen konnten bisher gemacht werden?

 

- Der Lerngewinn liegt auf beiden Seiten.

- Schlüsselqualifikationen wie die Fähigkeit zur Teamarbeit, Organisieren-Können usw. werden eingeübt
- Die Sozialkompetenz wird gefördert.
- Schüler lernen, für andere Verantwortung zu übernehmen.
- Durch die große Anzahl der beteiligten Schülerinnen und Schüler ist eine positive Auswirkung auf das Miteinander im Schulalltag sowie auf das Schulklima deutlich spürbar.
 
 
Koordinierende Lehrkraft: Maria Hrubesch, Staatliche Schulpsychologin, Albert-Schweitzer-Realschule, Regensburg