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Modellversuch PROFIL 21 |
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| _ | Das Modellprojekt PROFIL 21 richtet sich ausschließlich an berufliche Schulen und möchte die Möglichkeit schaffen, die Eigenverantwortung und Selbstständigkeit dieser Schularten vor dem Hintergrund ihrer hohen Affinität zur Wirtschafts- und Arbeitswelt zu erhöhen. | ![]() Stiftung Bildungspakt Bayern |
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| Schule funktioniert besser, wenn sie mehr selbst bestimmen kann. Spätestens seit den Nachwehen der PISA-Studie ist aus der internationalen Schulentwicklungsforschung bekannt, dass es einen deutlichen Zusammenhang zwischen der Eigenverantwortung einer Schule und ihrer fachlichen und pädagogischen Leistungsfähigkeit gibt. Schule muss schnell handeln können. Die hohe Innovationsgeschwindigkeit der Wirtschafts- und Arbeitswelt zwingt insbesondere die beruflichen Schulen sich stets rasch anzupassen. Dies gilt sowohl für die Anforderungen an die technische Ausstattung als auch für die Einführung neuer Lehr- und Lernmethoden. | ![]() |
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| Für PROFIL 21 ist eine Laufzeit von insgesamt 5 Jahren vorgesehen. Der Start des Projektes war im September 2006. Nach einer Zielformulierungsphase beginnt die Umsetzung angestrebter Teilprojekte durch die Schulen. Unterstützt und begleitet werden die Schulen dabei durch die Projektleitung der Stiftung Bildungspakt Bayern. Um einen frühzeitigen und auch kontinuierlichen Transfer der erzielten Erkenntnisse und vor allem der greifbaren Ergebnisse sicherzustellen, ist geplant, erfolgreiche Projekte etwa nach der halben Laufzeit des Projektes zu veröffentlichen und für alle beruflichen Schulen nutzbar zu machen. Als Voraussetzung dafür werden nötige Veränderungen in den schulorganisatorischen Rahmenbedingungen angestrebt. | ![]() |
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| Das Modellprojekt PROFIL 21 ist eine Kooperationsmaßnahme des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und der Stiftung "Bildungspakt Bayern" (zu den Seiten der Stiftung Bildungspakt Bayern) | ![]() |
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| Das
BSZ Regensburg beteiligt sich
mit folgenden vier Projekten am Modellversuch Profil 21:
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| I. Bedarfsgerechte Ausbildung für den Arbeitsmarkt | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| II. Schule macht Weiterbildung | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| III. Schule macht Radio | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| IV. Einführung eines Qualitätsmanagementsystems | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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I. Bedarfsgerechte Ausbildung für den Arbeitsmarkt: Ausgehend von der angespannten Situation am Arbeitsmarkt ist eine bedarfsgerechte Ausbildung dringend erforderlich, um den Einsatz unserer Absolventen in neuen Arbeitsstellen zu ermöglichen. Kinderpflegerinnen sollen nicht nur für die Tätigkeit im Kindergarten, sondern auch für die Arbeit z.B. in den Kinderkrippen, Krabbelstuben, Kinderhäusern und Kinderhorten ausgebildet werden. Hauswirtschafterinnen sollen auch für eine Tätigkeit z.B. in Krankenhäusern, Senioreneinrichtungen sowie Industrie- und Dienstleistungsbetrieben vorbereitet werden.
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ProjektbeschreibungArbeitsmarktgerechte Ausbildung an der Berufsfachschule für Hauswirtschaft Arbeitsmarktgerechte Ausbildung an der Berufsfachschule für Kinderpflege Arbeitsmarktgerechte Ausbildung an der Berufsfachschule für Sozialpflege
Arbeitsfeld: Bildungsverantwortung, Unterrichtsentwicklung
Kontakt: Staatliches Berufliches Schulzentrum Regensburger Land Projektverantwortliche: Berufsfachschule f. Hauswirtschaft: Frau OStR Sabine Siedentop Berufsfachschule f. Kinderpflege: Frau StDin Eva Amann Berufsfachschule f. Sozialpflege: Frau OStR Pengler
Ziele des Projekts Verbesserung der Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Hauswirtschaft: Hauswirtschaftshelferinnen und Hauswirtschafterinnen erwerben bedarfsgerechte berufliche Qualifikationen, die den veränderten beruflichen Realitäten entsprechen und z. B. auf den Einsatz in der Gastronomie und in Pflegeeinrichtungen vorbereiten. Durch den Erwerb von Zusatzqualifikationen wird ein beruflichen Einsatz auch in Industrie- und Dienstleistungsbetriebe sowie in der Verwaltung möglich. Kinderpflege: Kinderpflegerinnen erwerben bedarfsgerechte berufliche Qualifikationen, die auch einen Einsatz in Kinderkrippen, Kinderhäusern und Kinderhorten ermöglichen. Sozialpflege: Sozialbetreuerinnen und Pflegefachhelferinnen werden für einen ambulanten Pflegeeinsatz qualifiziert, der auch hauswirtschaftlicher Tätigkeiten durchführt. Materialien: Materialien für die Unterrichtsorganisation werden durch die Schule auf Anfrage versandt. Diese Projektbeschreibung steht auf der Homepage der Schule www.bbz-regensburg.de bereit. Kosten: Es fallen keine Kosten an.
Kontext der Erprobung:
Leitfaden für die Umsetzung: Fächer:
Praktika:
Zeugnisse und Zertifikate:
Pädagogische und organisatorische Auswirkungen: Hauswirtschaft: Durch den erhöhten Praktikumsanteil in der Ausbildung erwerben die Schüler vermehrte betriebliche Erfahrungen sowie wichtige Kenntnisse und Fähigkeiten für den Einsatz am Arbeitsplatz. Dies gilt insbesondere auch für personale und soziale Kompetenzen, die v.a. durch die berufliche Realität in hohem Maße gefördert werden. Positiven Auswirkungen sind davon auch im Unterricht spürbar. Die Lehrerstunden für die Praktikumsbetreuung in der 10. Klasse Hauswirtschaft werden über eine Komprimierung des Faches Speisenzubereitung und Service auf 10 Wochenstunden realisiert. Für die hauswirtschaftlichen Teamassistenten müssen geeignete Dienstleistungs- und Industriebetriebe zur Mitarbeit gewonnen werden. Schülerinnen dieses Ausbildungsschwerpunktes müssen eine gewisse Eignung (Kommunikationsfähigkeit, eigenständiges Arbeiten etc.) mitbringen. Es wird eine eigene Fachpraxisgruppe bzw. Klasse für diesen Ausbildungsschwerpunkt gebildet. Hauswirtschaft und Kinderpflege: Die neu eingeführten bzw. inhaltlich ergänzten Fächer liefern Zusatzqualifikationen, die den Schülern mehr Chancen auf dem Arbeitsmarkt und neue Einsatzfelder eröffnen. Sozialpflege: In der Sozialpflege wird die Einführung des neuen Fachs Dokumentation und die Ausweitung der Praxis durch Kürzung von Stunden in den allgem. Fächern kostenneutral realisiert. Der Umfang von allgem. Fächern wurde den Berufen in der dualen Ausbildung angepasst und ist daher vertretbar. Der umfangreiche Einsatz im ambulanten Pflegedienst zeitigt schon nach einem Ausbildungsjahr ein Höchstmaß an Geschicklichkeit, Übung und professionellen Möglichkeiten der Schüler/innen. Die aktuell sehr hohe Nachfrage nach Kräften die in der ambulanten Pflege und Dokumentation tätig sein können wirkt sich positiv auf die Ausbildungsergebnisse aus. Anhang: Stundentafel Berufsfachschule Sozialpflege:
*) Der praktische Unterricht im ambulanten Pflegedienst
erfolgt an 3 Vormittagen pro Woche. Stundentafel Berufsfachschule Hauswirtschaft:
1) Maßnahmen die gem. § 9 (5) BFSHwKiSo möglich sind 2) u. 3) Profilmaßnahmen, Beschreibung unter „Leitfaden f. d. Umsetzung“ u. „Pädagogisch und organisatorische Auswirkungen“
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II. Schule macht Weiterbildung: Seitens der Gartenbau- und
Floristikbetriebe besteht eine große Nachfrage nach praxisorientierter
Weiterbildung im Bereich Marketing
sowohl für die Betriebsleiter als auch für die Mitarbeiter. Diese
Weiterbildung im Sinne des lebenslangen Lernens kann auch von unserer
Schule mit ihren modernen räumlichen Möglichkeiten, ihrer Fach- und vor
allem ihrer Methodenkompetenz in Zusammenarbeit mit externen Fachleuten
ergänzt werden. Die Erfahrungen und Rückmeldungen aus diesen
Weiterbildungsveranstaltungen werden sich letztlich auch gewinnbringend
auf das „Kerngeschäft“ der Schule, nämlich der gärtnerischen und
floristischen Grundbildung auswirken. zu
den Webseiten des BBZ
Seminars |
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Gerade Jugendliche ohne Ausbildungsplatz fallen durch ihre eingeschränkte Kommunikationsfähigkeit auf und sind dadurch sowohl in der Schule als auch in der Ausbildungsplatzsuche benachteiligt. Indem die Schüler über ihre Praktikumsstelle oder einen selbstgewählten Ausbildungsbetrieb einen Hörfunkbeitrag zu ihrem Wunschberuf erstellen, setzen sie sich fachlich mit der Arbeitswelt auseinander und verbessern sprachliche Grundfertigkeiten. Durch diesen intensiven Austausch mit dem möglichen Ausbildungsbetrieb verbessern die Schüler ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Durch die speziellen Anforderungen dieses Projektes – wie Technik, Außenkontakte, Überwindung persönlicher Grenzen - werden die Arbeit im Team, Durchhaltevermögen, Frustrationstoleranz und Selbstbewusstsein in besonderem Maße gefördert. Die einzelnen Inhalte des Moduls werden durch ein Zertifikat ausgewiesen.Vorentwurf Zeitungsartikel von den Schülern. Bilder von der Präsentation der Ergebnisse (hier...) Tonbeiträge der Schüler |
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IIIa. Schule macht Radio: Das Projekt "Schule macht Radio" geht in die zweite Runde. Im Schuljahr 2009/2010 beteilligte sich wiederum eine Klasse der Abteilung JoAs an unserer Schule an den Profil 21 Maßnahmen. Die Schüler der Klasse Mo 10 a haben in der Zeit vom 12. April bis 04. Mai 2010 am Radioprojekt "Das kann nicht jeder ’’ teilgenommen. Seminarinhalte waren:
In Gruppenarbeit haben die Schüler Radiobeiträge zum aktuellen Berufsbild
erstellt, die im Internet www.daskannnichtjeder.de und auf CD veröffentlicht wurden. Bilder von der Präsentation der Ergebnisse (hier...) Tonbeiträge der Schüler |
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IV. Einführung eines Qualitätsmanagementsystems Da wir von der Notwendigkeit eines Qualitätsmanagementsystems an unserer Schule überzeugt sind, versuchen wir seit geraumer Zeit, uns Schritt für Schritt selbst eine Art Qualitätsmanagementsystem aufzubauen. Bereits seit dem Schuljahr 2003/04 haben wir begonnen uns von unseren unseren Schüler und deren Eltern und den Ausbildungsbetrieben mittels Onlinefragebögen evaluieren zu lassen. Es kommt uns daher sehr gelegen, dass uns als Teilnehmerschule am Modellversuch PROFIL 21 ermöglicht wird, innerhalb dieses Modellversuchs das neue bayerische Qualitätsmanagementsystem an beruflichen Schulen „QmbS“ zu erproben. |
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QmbS geht von der These aus, dass das kontinuierliche, systematische und transparent gestaltete Qualitätsmanagement einer Schule deren pädagogisches und organisatorisches Profil stärkt. Schulleitung, Kollegium und Verwaltung optimieren den Erfolg und die Nachhaltigkeit ihrer Arbeit und schaffen damit mittelfristig neue Freiräume für eine schul- und unterrichtsbezogene Weiterentwicklung ihrer Schule und Arbeitsumgebung. Die Zufriedenheit aller Beteiligten steigt. QmbS hat zum Ziel, die komplexe und verantwortungsvolle Arbeit beruflicher Schulen in Bayern zu systematisieren und zu professionalisieren, vor allem im Hinblick auf die Wirksamkeit und Nachhaltigkeit der Maßnahmen in den Bereichen Unterricht und Erziehung, Bildung und Ausbildung, Organisations- und Personalentwicklung sowie in der Zusammenarbeit mit allen an der beruflichen Bildung Beteiligten. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
QmbS
besteht aus fünf Bestandteilen:
Inwieweit eine freiwillige „Zertifizierung“ dieses Qualitätsprozesses durch eine akkreditierte Stelle realisiert werden kann, wird der Prozessverlauf zeigen. Die Entwicklung und Erprobung von QmbS ist eng mit dem aktuellen bayerischen Schulversuch „PROFIL 21“ verknüpft. Die beruflichen Schulen des Modellversuches haben sich verpflichtet, ihre Innovationsmaßnahmen in ein Qualitätsmanagementsystem einzubetten bzw. die Einführung eines solchen Systems als Innovationsmaßnahme umzusetzen. In diesem Zusammenhang hat die Projektgruppe QmbS am ISB ihr Konzept mit den Versuchsschulen besprochen und wird die praktische Erprobung im Rahmen des Schulversuchs fachlich und pädagogisch begleiten. Ein mittelfristiges Ziel ist es, möglichst viele berufliche Schulen zu einer kontinuierlichen internen Qualitätsarbeit auf der Grundlage dieses Systems zu motivieren Lehrerfragebogen Schulinterne Evaluation 2009 Schülerfragebogen Schulinterne Evaluation 2009 Fragebogenvorschläge für das Individualfeedback 2009 Ergebnisse der Schulinternen Evaluation 2009 Ergebnisse der Schulinternen Evaluation 2010
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