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Welche allgemeinen Baderegeln gibt es?

 

 

  • Niemals mit vollem oder ganz leerem Magen schwimmen.

  • Kühle dich immer ab, bevor du ins Wasser gehst und verlasse dieses sofort, wenn du frierst.

  • Ziehe immer nach dem Schwimmen trockene Badesachen an.

  • Gehe als Nichtschwimmer immer nur bis zur Brust ins Wasser.

  • Springe nur in Gewässer, die du kennst, denn unbekannte Gewässer bergen Gefahren.

  • Meide sumpfige und mit Pflanzen durchwachsene Gewässer.

  • Schifffahrtswege, Schleusen, Brücken und Wehre sind keine Schwimm- und Badezonen.

  • Luftmatratzen, Autoschläuche und Gummitiere können lebensgefährliches Spielzeug sein.

  • Schwimmen an der Meeresküste kann besonders wegen der Gezeiten und der dir unbekannten Strömungsverhältnisse gefährlich sein.

  • Bei Gewitter sofort das Wasser verlassen

  • Überschätze in freien Gewässern niemals deine Kraft und dein Können.

  • Mache dich mit den Regeln zur Selbsthilfe im Wasser vertraut.

  • Nimm immer Rücksicht auf andere Badende und vor allem auf Kinder.

  • Wirf nichts ins Wasser.

  • Rufe nur um Hilfe, wenn du wirklich in Gefahr bist.

 

Was musst du im Hallenbad bei deinem Verhalten im Vergleich zum Schwimmen im See besonders beachten?

Rutschgefahr auf Fliesen

Viele Menschen auf engem Raum

Verletzungsgefahr beim Springen (Beckenrand, Schwimmer)

Rücksicht auf ältere Schwimmgäste

 

 

Was kannst du persönlich beitragen, dass Unfälle beim Schwimmunterricht verhütet werden?

 

 

        

  • Diszipliniertes Verhalten

  • Lehreranweisung befolgen

  • Nicht entfernen ohne abzumelden

  • Mitverantwortung zum Mitschüler

  • Ohne Erlaubnis nie ins Wasser gehen

  • Kein Springen vom Beckenrand (seitwärts)

  • Springen nur von der Stirnseite (Sprungtiefe = 1.50 Mindesttiefe)

  • Rettungsschwimmen

 

Schwimmen ist eine „life–time“ Sportart. Erläutere diesen Begriff!

 

Man kann diese Sportart sein ganzes Leben lang betreiben Freizeitwert, Unterhaltung, Urlaub etc.

 

 

Warum geht der Lehrer im allgemeinen nicht mit seiner Klasse ins Wasser?

Der Lehrer kann im Wasser nicht übersehen, ob einer der Schüler im Not geraten ist

Grundsatz: Lehrer im Wasser – Klasse draußen!

                    Klasse im Wasser – Lehrer draußen!

 

 

Wie sieht die günstigste Schwimmlage aus?

 

Der Körper soll flach im Wasser liegen,

knapp unter der Wasseroberfläche,

um möglichst wenig Wasserwiderstand (Reibung) zu bieten

 

 

Welche Stilarten beim Schwimmen gibt es?

 

 

Kraul, Brust, Rückenkraul, Delfin oder Schmetterling

 

 

Wie heißen die vier Phasen der Armarbeit beim Brustschwimmen?

 

Greifphase

Zugphase

Druckphase

Streckphase

 

 

Was ist ein Tauchzug?

 

Ein Armzug und ein Beinschwung

 

 

 

Nenne die Startreihenfolge bei einem Schwimmkommando!

Langgezogener Pfiff          von hinten zum Startblock vorgehen

 

"auf die Plätze"                  Position einnehmen

 

Schuss / Pfiff                     Sprung

 

 

Wie erfolgt der Start beim Freistil-, Brust- und Schmetterlingsschwimmen?

 

Der Start erfolgt durch Sprung

Unmittelbar nach dem langgezogenen Pfiff des Schiedsrichters nehmen die Schwimmer Aufstellung auf dem hinteren Teil der oberen Plattform der Startblöcke

Auf das Kommando des Starters „auf die Plätze“ nehmen die Schwimmer sofort ihre Startstellung vorn auf dem Startblock ein

Wenn alle Schwimmer ruhig stehen, gibt der Starter das Startsignal

 

 

Wann wird ein Schwimmer bei einem Wettkampf disqualifiziert?

 

  • Falscher Start

  • Nach dem zweiten Fehlstart

  • Beim Verlassen der vorgeschriebenen Bahn

  • Nichteinhalten der Stilart

  • Falsche Wende

  • Falscher Anschlag bei der Wende und Zielankunft

 

Nenne zu den einzelnen Stilarten die Wenden!

Brust-, Schmetterlingsschwimmen: Kipp- bzw. Rückfallwende, Drehwende

Rückenschwimmen: Drehwende (Lagenschwimmen = Rückenrollwende)

Freistilschwimmen: Saltowende, Kipp- bzw.  Rückfallwende

 

Was muss der Brustschwimmer bei Beendigung des Wettkampfes (Zielankunft) beachten?

 

Bei Beendigung des Wettkampfes muss der Schwimmer mit beiden Händen gleichzeitig auf gleicher Höhe entweder in Höhe des Wasserspiegels, darunter oder darüber anschlagen. Die Schultern müssen horizontal liegen.

 

 

 

Welche Teile enthält jede Schwimmwende?

1.      Anschwimmen

2.      Anschlagen

3.      Anhocken

4.      Drehen / Rollen

5.      Anstoßen

 

Welche Schwimmart muss ich beim Freistil wählen?

 

Ist nicht festgelegt, kann die für mich schnellste Schwimmart wählen,

normalerweise Kraul, da am schnellsten

 

 

Nenne die einzelnen Disziplinen bei 4 x 100 m Lagen!

 

1.      Delphin

2.      Rückenkraul

3.      Brust

4.      Freistil

 

 

 

Verhalten bei Eisunfällen!

 

Nicht wild herumschlagen

Ruhiges und vorsichtiges Schieben in Bauchlage auf die Eiskante (die isolierende Luftschicht zwischen Körper und Kleidung lange erhalten)

Wenn möglich, sich mit den Füßen von der gegenüberliegenden Eiskante abdrücken

 

 

 

Wie verhalte ich mich bei einem Schwächeanfall oder bei einem Krampf?

 

Bei Erschöpfungszuständen, Unwohlsein oder Übelkeit soll man sich auf den Rücken legen (Rückenschwimmlage), ruhig und tief atmen und durch Rufen oder Zeichen andere auf sich aufmerksamem machen oder sich mit geringstem Kraftaufwand mit Kraulbeinschlag ans Ufer treiben lassen

Bei einem Krampf Rückenlage einnehmen

Wadenkrampf: Zehen des verkrampften Beines kräftig zum Körper herziehen, Knie dabei durchdrücken

Oberschenkelkrampf: Das Bein im Knie Abbiegen, d. h. die Ferse wird ans Gesäß gedrückt

Fingerkrampf: Finder ruckartig strecken und wieder zur Faust ballen

Magenkrampf: Beide Knie am Körper anziehen und wieder strecken

 

 

Welche Rettungsgeräte gibt es?

 

Rettungsstange

Rettungsball

Rettungsring

Rettungsleine

Holzstangen, Schwimmhilfen, Luftmatratze

 

 

Warum sollst du nie aus Spaß um Hilfe rufen?

 

Im Ernstfall wird dein Ruf wieder als Spaß angesehen und niemand kümmert sich darum

 

 

Welche Möglichkeit hat ein Retter sich gegen einen Ertrinkenden zu wehren?

 

 

Durch erlernte Befreiungsgriffe

 

 

 

 

 

Nenne einige wichtige Punkte, die bei der Rettung eines in Not geratenen Schwimmers zu beachten sind!

  • Genauen Ort merken

  • Verständigen der nächstgelegenen Hilfestelle

  • Nie leichtsinnig sein eigenes Leben aufs Spiel setzen

  • Welche Hilfsgeräte kann ich einsetzen?

  • Vor einer Fremdrettung müssen Schuhe und Kleidung abgelegt werden

  • Nie von vorn anschwimmen, unbedingt ein schwimmfähiges Hilfsmittel mitnehmen

  • Mit dem Verunglückten sprechen, ihn beruhigen

  • Kann ich im Notfall die Befreiungsgriffe anwenden, beherrsche ich die Befreiungsgriffe?

 

 

Welche Möglichkeiten gibt es

bei der Rettung von Gleichaltrigen?

 

Transportschwimmen ist eine der wenigen Möglichkeiten, seinem Partner zu helfen:

 Schieben:

Der Partner liegt auf dem Rücken vor dem Helfer, der in Brustlage schwimmt

 

Ziehen:

Zwei Helfer schwimmen in Brustlage nebeneinander. Der zu Rettende liegt in Brustlage zwischen ihnen und hält sich mit gestreckten Armen an Innenschultern der Helfer fest.

 

 

 

Während des Ertrinkens unterscheiden wir drei Phasen. Welche Phase ist für den Retter am gefährlichsten, welche am günstigsten?

Erregungsphase / Abwehrphase ist noch ansprechbar

Krampfphase – Verkrampfung der Muskulatur, um sich schlagen in Todesphase

Lähmungsphase – Rettung jetzt ohne größere Eigengefahr möglich

Krampfphase (am gefährlichsten)

Lähmungsphase (am günstigsten)