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                Schullandheimaufenthalt der Klassen 3b und 3c

            in St. Englmar vom 3. März 08 – 7. März 08

 

 

 

 

 Am Montag den 3. März brachen wir nach St. Englmar auf. Dank neuster Technik im Reisebus wurde die Fahrt nicht langweilig. Mit Zimmerbeziehen, Hausrallye und vielen Liedern verging der erste Tag trotz Regenwetter wie im Flug. Am Abend begann es zu schneien, so dass die Kinder am nächsten Tag gleich nach dem Frühstück im Schnee toben konnten und den Hügel neben dem Schullandheim hinunterrutschten. Nachmittags war es Zeit St. Englmar zu erkunden. Nach dem Besichtigen vieler Totenbretter und einem etwas nassem Besuch auf dem Spielplatz machten wir uns an den Rückweg zum Schullandheim.  Nach dem Abendessen wollten wir Gipsmasken basteln. Die ersten Kinder hatten sich schon im Werkraum eingefunden, da fiel plötzlich das Licht aus. Kein Strom im ganzen Haus. Mutig begaben sich die Lehrerinnen in den Keller auf der Suche nach dem Stromkasten. Doch selbst der herbeigerufene Elektriker konnte den Schaden nicht beheben, so dass  wir eine Nacht im Dunkeln ohne Licht und Heizung verbrachten. (Obwohl die Kinder vermuteten, wir Lehrkräfte hätten den Stromausfall zu verantworten, weil das so gut zum HSU-Thema Strom passen würde, hatten wir nichts damit zu tun.)!!!
 

Das ganze Dorf half mit für uns ein warmes Frühstück zuzubereiten. Der Bäcker schnitt die Brotscheiben, die Nachbarin kochte Wasser für Kaffee und Tee. Irgendwo wurde die Milch für den Kaba warmgemacht. Gut, dass für den Mittwoch unser Ausflug ins Silberbergwerk und zum Glasbläser geplant war. Wir fuhren also los und hofften auf eine mögliche Reparatur,  andernfalls hätten wir noch abends packen und nach Regensburg zurückfahren müssen.  Bei schönem Wetter stiegen wir zum Silberbergwerk hinauf und erhielten dort eine interessante Führung. Eine schlafende Fledermaus
haben wir auch entdeckt. Nach einer Mittagspause fuhr uns der Bus zur Glasbläserei, wo wir beim Glasblasen
zuschauen durften und die Kinder Gelegenheit hatten Mitbringsel zu erstehen. Wieder zurück im Schullandheim sahen wir, dass an der  Hausleitung gearbeitet  wurde. Der Schaden konnte behoben werden und wir bekamen ein
warmes Abendessen mit kaltem Pudding zur Nachspeise. Im Aufenthaltsraum brannte schon Feuer im Kamin,
so war es warm, bis die Heizung wieder in Gang kam. Am Abend konnten die Kinder  dann doch noch die Gipsmasken basteln.

 
Am Donnerstag wurde gerechnet, in Heimat- und Sachkunde das Thema Strom weiter vertieft, gelesen, die letzten Briefe geschrieben und Geburtstag gefeiert.  Zwischendurch  verbrachten die Kinder ihre Freizeit mit Spielen im Gelände des Schullandheims: Seilspringen, Fußballspielen, Zapfenwerfen, und einen Bach freigraben. Als  Werkzeug wurden die Handschuhe benutzt und von manchen dort dann auch gleich mit eingegraben.

 

Am Freitag mussten die sieben Sachen zusammengesucht werden. Die Zimmer wurden gesäubert, die Bäder geputzt, die Betten abgezogen, die Koffer gepackt (manchmal gelang es nur mit roher Gewalt die Koffer auch zu schließen- mancher Koffer war schon voll, obwohl er noch ganz leer war.) Auch das Verstauen der Koffer im Bus dauerte ziemlich lange. Doch endlich war das letzte Foto gemacht, alles Gepäck und alle Kinder wieder im  Bus und wir fuhren nach Hause.