AKTUELLES

Letzte Aktualisierung am 24.1.2012

Informationsabend am 25.1.2012

Am Mittwoch, den 25.1.2012 findet von 19:00 bis ca. 20:30 Uhr eine Informationsveranstaltung für die Eltern unserer Fünftklässler statt.

Im Rahmen dieser Veranstaltung sollen hauptsächlich folgende Aspekte besprochen werden:

Ort der Veranstaltung:
Mehrzweckraum (Zi. 72/73);
Zugang nur über den Haupteingang der Schule.

Wir freuen uns auf Ihr Erscheinen.


 

Informationsabend am 20.3.2012

Das Werner-von-Siemens-Gymnasium veranstaltet am 20. März 2012 von 19:00 bis 20:30 Uhr einen Informationsabend für die Eltern und Erziehungsberechtigten von Schülerinnen und Schülern, die aus der vierten oder fünften Jahrgangsstufe in die fünfte Jahrgangsstufe des Gymnasiums eintreten möchten. Schwerpunktmäßig werden die Übertrittsvoraussetzungen, das Anmeldeverfahren, der Probeunterricht, die offene Ganztagsschule, die Ausbildungsrichtungen und Sprachenfolgen und die besonderen Anliegen und Angebote des Werner-von-Siemens-Gymnasiums behandelt.
Am Tag der offenen Tür am 18. April 2012 sind dann neben den Eltern und Erziehungsberechtigten ausdrücklich auch die Schülerinnen und Schüler der vierten und fünften Grundschulklassen eingeladen, die Schule ausführlich zu erkunden.

 

 


 

Einladung zum Weihnachtskonzert und zum Weihnachtsgottesdienst

Das Weihnachtskonzert des Werner-von-Siemens-Gymnasiums findet
am Mittwoch, dem 21. Dezember 2011, um 19:00 Uhr in der Doppelturnhalle statt.
Die Chöre, Orchester, Big Bands, Jazz-Combos und Solisten der Schule unter der Leitung von Ingrid Meier, Christine Oppelt, Angelika Schöx-Heilmeier und Werner Seitz wollen uns auf Weihnachten einstimmen.

 
Der Weihnachtlichen ökumenischen Gottesdienst findet
am Freitag, 23.12.2011, um 8:00 Uhr in St. Josef - Reinhausen statt .
Nach dem Gottesdienst beginnt der normale Unterricht, er schließt an diesem Freitag um 11:15 Uhr (nach der 4. Stunde). Die Schule beginnt wieder im neuen Jahr am Montag, dem 09.01.2012, um 8:00 Uhr.

Einladung zum Weihnachtskonzert und zum Gottesdienst


Einladung zum Leseabend am 1.12.2011

Der Bibliotheksarbeitskreis am WvSG lädt ganz herzlich zu einem Lese-ad/event ein.

Der Leseabend ist verschoben auf Di, den 13.12.2011, 19 - 22 Uhr im Theatersaal des Werner-von-Siemens-Gymnasiums

 

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Einladung als pdf zum Ausdrucken

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Schülerlesebücherei

Elterninformationsschreiben des Arbeitskreises Bibliothek 3.11.2011

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Einladung zum Gedenkgottesdienst am Dienstag, den 8.11.2011

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Informationen zu den Skikursen 2011 / 2012

Informationsschreiben

Ausrüstungsempfehlung

Erklärung


 

Vorsicht Schule!
Eigenproduktion mit Texten und Gedichten von
Goethe - Jacques Prévert - Robert Walser
Franz Fühmann - Helmut Zöpfl - Janosch -Wolfgang Friedl
sowie der Mitwirkenden

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Erziehungsberechtigte, liebe Kolleginnen und Kollegen,
Die Unterstufentheatergruppe heißt Sie zu ihren Vorstellungen am

Mittwoch, den 28. und am Freitag, den 30. September 2011 um 19 Uhr

im Theaterkeller (Eingang Donaustauferstraße) herzlich willkommen!
Der Eintritt ist zwar frei, jedoch ...wie schön und unerlässlich für unsere weiteren Projekte sind Ihre Spenden!


Mitwirkende:
Läpple Lukas, Mandzukic Vildana, Riepl Jessica, Hopp Leon, Barbara Winklmann, Weber Dorothée, Bengler Philip, Dobler Stella, Klein Elias, Ortloff Anton, Schlögl Jana, Tünderligeti Vanessa, Götzfried Magdalena

Techniker: Adrian Hammes, Marius Manzinger
Leitung: Marianne Mion




HINWEISE ZUR MITTAGSVERPFLEGUNG UND ZUR OFFENEN GANZTAGSSCHULE

In Jahrgangsstufe 5 den Elternbrief für die Mittagsverpflegung austeilen.
In den Jahrgangsstufen 6 – 10 neue Schüler auf diese Möglichkeiten hinweisen; Informationsmaterial liegt im Sekretariat auf.
Beginn der Nachmittagsbetreuung und Mittagsverpflegung am Montag, den 19.09.2011.



Brückenzoll für guten Zweck erbeten

Schüler des Werner-von-Siemens-Gymnasiums sammelten für Kinder in Afrika

Artikel in der MZ vom 11.6.2011

REGENSBURG. 16 Schüler des Werner-von-Siemens-Gymnasiums sammelten beim Welterbetag, in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgruppe Unicef, Geld für Kinder in Afrika. Als mittelalterliche Zöllner verkleidet, baten sie Passanten auf der Steinernen Brücke um Brückenzoll, im Gegenzug verteilten sie Tütchen voller Salz. Die Agentur Stadtmaus hatte den Jugendlichen historische Gewänder zur Verfügung gestellt und einen „echten" Zöllner geschickt. Mit dem Salz erinnerten die Schüler an das mittelalterliche Salzmonopol Regensburgs.
Außerdem sei es als „Salz des Lebens" Symbol für die Unterstützung, die Kinder in Afrika dringend brauchen. Fast zehn Millionen Kinder weltweit erleben nicht einmal ihren fünften Geburtstag, da ihnen einfache Medikamente, Impfstoffe oder etwa auch Moskito-Netze fehlen. Unicef hat ein „Überlebenspaket zusammengestellt, das bereits Zehntausenden Kindern das Leben gerettet hat.
Die Schüler machten die Erfahrung, dass Sammeln gar nicht so leicht ist: Manche Touristen wollten weiter, nachdem sie die Schüler im historischen Gewand fotografiert hatten; andere sagten, die verstünden kein Deutsch. Am Ende kamen 1300 Euro für Afrika zusammen.






Warum Astronauten Pampers tragen

 

Space Camp Counsellor Irmgard Reindl im Rahmen einer Veranstaltung mit Schülerinnen und Schülern des Werner-von-Siemens-Gymnasiums am 12.5.2011.

Im Space and Rocket Center des NASA-Visitor-Centers in Huntington/Alabama können Kinder und Erwachsene aus aller Welt, ausprobieren,
wie Astronauten für ihren Einsatz auf der ISS trainieren. Darüber berichtete die Regensburgerin Irmgard Reindl den Schülerinnen und Schülern der 7. Jahrgangsstufe am Werner-von-Siemens-Gymnasium.
Diejenigen von euch, die das Cornelsen Buch Englisch G A1 kennen, wissen, dass das Thema Weltall dort ausführlich behandelt wird: In „Florida - Space and Sunshine State" wird den Schülern u.a. das Kennedy-Space-Center nahegebracht, ein Raumfahrtzentrum, das direkt an der Ostküste des Bundesstaats liegt. In der Lehrbuchgeschichte erhält die 14-jährige Conchita Gonzales aus Chicago ein Stipendium für das KSC und eben auch für jenes Space-Camp in Huntington, Alabama, in dem die Regensburgerin Irmgard „Irma" Reindl als Counsellor, tätig war.

Weltrauminteressierte können dort für 800 Dollar eine Woche verbringen, um viel Interessantes über die Raumfahrt und die Arbeit der Astronauten auf der ISS zu erfahren. Am Spannendsten ist für die Teilnehmer dieser Camps, die der NASA z.T. auch als Rekrutierungspool für zukünftige Missionen dienen, in Trainingssimulatoren Schwerelosigkeit am eigenen Körper zu spüren und zu erleben, wie sich „Leben" im Weltraum wirklich anfüllt.Laut Irmgard Reindl ist das gar nicht so angenehm. Man verliert die Orientierung, z.T. leiden Geruchs- und Geschmackssinn und die Muskelmasse reduziert sich. Das führte bei einigen Astronauten nach sechs Monaten Aufenthalt im All zu so starkem Muskelabbau, dass sie bei der Ankunft auf der Erde kaum noch gehen konnten.

Die Vorstellung, dass Astronauten bis zum Abschuss des Shuttles stundenlang angeschnallt sitzend in senkrechter Position verbringen müssen, um etwa aufbessere Wetterverhältnisse oder die Lösung technischer Probleme zu warten, ist auch nicht gerade angenehm, auch dann nicht, wenn man weiß, dass für diesen Zweck Windeln erfunden wurden, die den Astronauten trotz widriger Umstände die Entleerung der Blase ermöglichen.

Ein bisschen ging es den Schülern der 7. Klassen auch so: Das kann man sich aus sicherer Entfernung anhören, aber man muss es ja nicht unbedingt selbst ausprobieren. Und außerdem: Wer mag schon gefriergetrocknete Hamburger, die dauernd wegfliegen? „Und aus welchem Recyclingsystem das dafür notwendige Wasser stammt, damit wollen wir Euch jetzt nicht den Appetit verderben."

Im Preis für das Reindelsche Autoimmatrikulationszeichen mit Rakete ist eine Spende an Space Center inbegriffen, in denen auch neurenovierte alte Raketen und Shuttles zu bewundern sind.

astronauten
Irmgard Reindl berichtete Schülern am Siemens-Gymnasium aus dem Raumfahrtzentrum.

 

Es ist kein Urlaub für die Astronauten, 
Fragen der Schüler des Werner-von-Siemens-Gymnasiums an Space-Center-Counsellor Irmgard Reindl:

Warum haben Sie im Space and Rocket Center in Huntsville gearbeitet?
Weil ich gerne mit Kindern arbeite und das Thema Weltraum mich selber sehr interessiert hat.

Was kann man in so einemSpace Camp machen und was kostet das?     
Man erfährt sehr viel über die Entwicklung der Raumfahrt und kann an Simulatoren trainieren, wie die echten Astronauten es ein Jahr lang vor einem Einsatz im Weltall tun müssen. Sechs Tage Space Camp kosten zur Zeit etwa 800 US-Dollar, plus Flug. Das bedeutet: Sechs Tage Übernachtung auf dem Gelände mit 24 Stunden Betreuung, alle Mahlzeiten, alle Eintritte (3-D-Kino, Fahrgeschäfte, Museum, Unterricht, Abschluss Urkunde).

Waren Sie schon mal im Weltraum?
Nein, und ich möchte auch nicht selber dorthin. Nachdem ich weiß, welch große Vorbereitung dazu notwendig ist und wie das Leben da oben abläuft.

Was essen die Astronauten auf der ISS? Schmeckt das?

Man nimmt fertige Mahlzeiten und entzieht das Wasser, um Gewicht beim Transport einzusparen. So wie es auch zum Beispiel beim gefriergetrockneten Kaffee angewendet wird. Es schmeckt sicher nicht so gut wie frisch, aber es schmeckt besser, als in den Anfängen der Raumfahrt, als man die Nahrungsmittel zu Pulver gemahlen und dann im Weltall mit Wasser zu einem Brei verarbeitet hat. Im Weltall sind die Geschmacksnerven so gut wie ausgeschaltet.

Wie gehen Astronauten aufs Klo?
Es gibt eine Vorrichtung, eine Art Staubsauger, die alles durch Unterdruck aufsaugt und in einem Behälter sammelt. Auch Waschen oder Duschen ist nicht möglich, wie wir es auf der Erde kennen. Es gibt einen feuchten Waschlappen, mit dem man sich abwischen kann. Aber auch die Geruchsnerven sind nicht so empfindlich da oben.

Woher kommt die Elektrizität?

Die benötigte Elektrizität wird über sogenannte Sonnensegel erzeugt. Das sind Solarzellen, wie man sie jetzt auch auf die Hausdächer auf der Erde zur Stromerzeugung baut.

Darf man auf der ISS rauchen oder Bier trinken?

Da es im Weltall keine Luft gibt, muss der Sauerstoff von der Erde mitgebracht werden. Wenn man nun die kostbare Atemluft mit Rauch verunreinigen würde, wäre noch mehr Sauerstoff notwendig, um im Weltall überleben zu können. Auch jeglicher Alkohol ist verboten oder wird nicht hoch transportiert, da man das begrenzte Gewicht für wichtigere Dinge benötigt.

Wie lange bleiben die Astronauten im Weltraum?

Das ist ganz unterschiedlich und hängt von der jeweiligen Mission ab. Es können nur ein paar Tage sein, aber auch mehrere Monate. Es ist ja kein Urlaub für die Astronauten. Jede Mission hat bestimmte Aufgaben zu erledigen.



Auf die Plätze, fertig, spenden! - Laufen für den guten Zweck

Solidaritätslauf am Mittwoch, den 27.07.2011


Vom Unterstufenpausenhof einmal locker um das Schulgelände und wieder zurück joggen – so einfach kann helfen sein! Rund 1000 Schülerinnen und Schüler der Klassen 5-10 des Siemens-Gymnasiums Regensburg werden am Ende des Schuljahres im Rahmen des „Solidaritätslaufs“ am Kampf gegen Benachteiligung in armen Ländern wie Kambodscha oder Sri Lanka teilnehmen.
Organisiert wird dieser Lauf vom P-Seminar „Eine Welt“ der 11. Klasse unter der Leitung von OStR Stefan Kremer.

Welche Projekte werden unterstützt?

Die Erlöse gehen an die Hilfsorganisation „Misereor“.  Diese unterstützt mit dem Geld folgende Projekte:
-    Menschenwürdig leben. Überall! ( Kambodscha )
-    Gegen Sextourismus & Kindesmissbrauch ( Kambodscha / Philippinen)
-    Leben & Lernen auf der Straße – Straßenkinder stärken ( Indien/ Kirgistan )
-    Ehemalige Kindersoldaten: Frieden finden – Zukunft gestalten
(Liberia / Sri Lanka )

Woher kommt das Spendengeld?

Die Spendenaktion funktioniert folgendermaßen: Alle Schüler sind dazu aufgerufen, am Vormittag des 27.7. so viele Runden wie nur möglich auf einer ausgewählten Strecke, die einmal um das Schulgelände umrundet, zu absolvieren. Für jede gelaufene Runde wird dann entweder von Sponsoren oder von der Familie, den Nachbarn oder auch von Freunden ein vorher vereinbarter Betrag gespendet. Privatsponsoren willkommen!

Was gibt es sonst noch zu sehen?

Neben dem Solidaritätslauf, der den Höhepunkt des Projekts bildet, gibt es aber auch noch ein Rahmenprogramm. Beispielsweise ist es vorgesehen, dass Plakate aufgehängt und Stellwände aufgestellt werden, die über Themen wie Gerechtigkeit und Menschenwürde informieren und aufklären sollen. Des Weiteren wird an dem Verkauf von fair gehandelten Waren aus einem „Eine Welt Laden“ gearbeitet. Es ist auch angedacht, Unterrichtsstunden vorzubereiten, die im Laufe des Religionsunterrichts als weitere Informationsquelle im Bezug auf das Projekt dienen sollen.
Zur besonderen Motivation sind auch prominente Gäste vom P-Seminar eingeladen worden, die ebenfalls am Lauf teilnehmen.
Doch die Promis werden noch nicht verraten. Also, schaut vorbei und spendet fleißig!

Sommerfest am Abend

Am Abend steigt dann das Schulfest, wo man den Tag gemütlich ausklingen lassen kann.



Technik-Preis für Veronika Graus

 
Veronika Graus (rechts) erhält die Auszeichnung von Siemens-Niederlassungsleiter Wilhelm Meierhofer (links), Klassenlehrer Martin Heß (Mitte) gratulierte dazu.
(Foto: H. Pirzer)
AUSZEICHNUNG Die Siemens AG würdigte die mathematischen Leistungen der Schülerin am Werner-von-Siemens-Gymnasium.

REGENSBURG. Technik braucht Frauen: Trotz aller Bemühungen und mehr als 1000 Modell- und Förderprojekten von Verbänden und Stiftungen gelingt es in Deutschland nicht in ausreichendem Maße, Kinder frühzeitig für Technik zu interessieren und so langfristig den Industriestandort zu sichern. Die Verliererinnen dabei sind vor allem die Mädchen.
Das besagt eine aktuelle Studie der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech). Die Siemens AG will hier gegensteuern und verleiht deshalb seit zehn Jahren den „Mädchen-für-Technik-Preis“ an seinen zwölf Partnerschulen im Freistaat. Am Werner-von-Siemens-Gymnasium wurde kürzlich Veronika Graus damit ausgezeichnet.
Angesichts von jährlich mehreren tausend offenen Stellen im Unternehmen, vor allem in den naturwissenschaftlich-technischen Disziplinen, engagiert sich die Siemens AG schon lange für die Stärkung der sogenannten MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) in den Schulen.

Einzelhandelskauffrau, Verkäuferin, Bürokauffrau: Noch immer sind das die beliebtesten Ausbildungsberufe bei Mädchen. Und noch immer ergreifen viel zu wenige einen technisch-naturwissenschaftlichen Beruf. Die Ursachen dafür liegen schon in der Schulzeit: Mädchen entwickeln schon hier deutlich weniger Selbstvertrauen im Umgang mit Technik.
Dabei sind sie nicht weniger begabt als Jungen, wie Veronika Graus beweist. Für ihre ausgezeichneten Leistungen in den mathematisch-naturwissenschaftlichen Fächern erhielt sie im Werner-von-Siemens-Gymnasium den „Mädchen-für-Technik-Preis“. Siemens-Niederlassungsleiter Wilhelm Meierhofer überreichte die Sachauszeichnung im Wert von 100 Euro und eine Urkunde.

„Um unseren technischen Vorsprung zu halten und damit unseren Wohlstand zu sichern, müssen noch viel mehr Mädchen und junge Frauen den Weg in naturwissenschaftlichtechnische Berufe finden“, sagte Wilhelm Meierhofer bei der Feier. „Ein Hightech-Unternehmen wie Siemens sucht immer gut ausgebildeten Nachwuchs“, so der Niederlassungsleiter. „Deshalb unterstützen und fördern wir alle Bemühungen, Mädchen so früh wie möglich an Technik und Naturwissenschaften heranzuführen.“

Schulleiter Richard Sparrer begrüßte die Initiative und betonte: „Entscheidend für die Auszeichnung waren nicht allein die Noten, sondern auch das Engagement der Schülerin.“

Artikel in der MZ vom 23.5.2011






Artikel aus der MZ
Foto: Attenhauser

 


Schüler begeistern mit dem "Phantom der Oper"

Das Siemens-Gymnasium erhielt viel Beifall für sein Frühjahrskonzert. Die Turnhalle war bis auf den letzten Platz gefüllt.

MZ-Artikel vom 15.4.2011 (mds)

REGENSBURG. „Die Musiker haben in den letzten Wochen Abitur gemacht und .sind trotzdem noch da", lobte Schulleiter Richard Sparrer die frisch gebackenen Absolventen zum Auftakt des Frühjahrskonzerts 2011. Wie Sparrer sagte, bestehe die Big Band fast nur aus Absolventen und solchen Abiturienten, bei denen die Prüfungen direkt vor der Tür stehen. Auch diese Schüler sagten ihre Teilnahme am Konzert des Werner-von-Siemens-Gymnasiums zu, sodass am Dienstag in voller Besatzung musiziert werden konnte.
 
Die Big Band der Schule unter der Leitung von Werner Seitz machte mit Arrangements und Originalkompositionen des im letzten Jahre verstorbenen Peter Herbolzheimer den Anfang. Daniel Saberi (Klasse K13) gab Stücke des US-Gitarristen Van Halen zum Besten und legte gleich noch Beethovens „Für Elise" drauf, was auf der E-Gitarre äußerst ungewöhnlich klang, aber beim Publikum auch äußerst gut ankam. In der Folge präsentierte die Zwölftklässlerin Rebecca Engelhardt den frühen 80er-Hit „Hard to say I'm sorry" der US-amerikanischen Jazzrockband Chicago.
Die Nachwuchs-Big Band Dirty Tones spielte die Stücke „One moment in time" und „Broadway". Der Unterstufen-Chor wagte einen Ausflug in die griechische Mythologie und wartete mit der Kantate „Persephone" auf. Die beiden Chöre der Abiturienten, der gemischte Chor (Leitung je Christine Oppelt) und das Orchester (Leitung: Angelika Schöx-Heilmeier) setzten das Programm fort.
Einer der Höhepunkte erklang zum Finale: ein Medley zum Musical „Phantom der Oper". Bei der Nummer sangen und spielten Orchester, Chöre, Solisten und Bands zusammen. Während die weiblichen Chormitglieder die Hauptfigur Christine verkörperten, verliehen die jungen Männer dem „Phantom der Oper" ihre Stimme. 

Die Zuschauer in der bis zum letzten Platz gefüllten Schulturnhalle quittierten die erbrachten Leistungen mit kräftigem Applaus. Schulleiter Sparrer bedankte sich mit Blumen bei den musikalischen Leitern, die vom Publikum einen Extra-Beifall erhielten. Jüngster Dirigent des Abends war der Oberstufenschüler Michael Beutl: Er steht den „Dirty Tones" vor.
 


Fit hinein in den Frühling

ERNÄHRUNG: Am Siemens-Gymnasium war Gesundheitstag

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Eine besondere Gesundheitsaktion gab es am Werner-von-Siemens-Gymnasium in Zusammenarbeit mit der AOK Regensburg. Keine Leberkässemmel, keine Wurstbrötchen, kein pappsüßes Gebäck - am Freitag war Gesundheitstag und die Schüler wurden ganz auf Gesundheit und Frühling eingestimmt.
Bio-Milch pur und als fruchtig-leckere Milchshakes, Bio-Joghurt natur mit Müsli, frischer Obstsalat, Schnittlauchvollkornbrote, vegetarische Pizzen, Milchreis mit roter Grütze aus eigener Herstellung: Dies ist nur ein kleiner Ausschnitt aus dem vielfältigen Angebot, das wie ein Vier-Sterne-Frühstücks-Buffet Schüler und Lehrer zu einem kernigen und gesunden zweiten Frühstück verlockte.

Diese Aktion wurde mit der Ernährungsberaterin der AOK Regensburg, Frau Germann-Bauer, geplant. Die Bäckerei Jobst zog von Anfang an mit und servierte die gesunden Leckereien in beiden Pausen. Außerdem konnten sich die Schüler an einem Infostand der AOK Vorschläge für ein gesundes Frühstück mitnehmen. Das ganze Schuljahr über können sie aus einem vorbildlichen Pausenangebot gesunde Brote und Brötchen wählen.

Artikel aus der Mittelbayerischen Zeitung






Von der PET-Flasche zum Pulli

SCHÜLERAUSTAUSCH: Deutsche und französische Gymnasiasten erfuhren viel Wissenswertes über Recycling.

Im Rahmen des deutsch-französischen Schüleraustausches zwischen dem Werner-von-Siemens-Gymnasium und dem College Francis Carco, Villefranche de Rouergue (Midi-Pyrénées, Südwestfrankreich) besuchten 24 deutsche und 24 französische Schüler jüngst den städtischen Recyclinghof.
Dort gab Abfallexperte Müller einen Einblick in die Geschichte und neuere Entwicklung der Abfallentsorgung. Kommunale Entsorgung in Frankreich und Deutschland zu vergleichen, war das fächerübergreifende Thema des Austauschs, beidem die Jugendlichen beider Länder für ein Thema sensibilisiert werden, das uns alle angeht: Müll.
Der Recyclinghof in der Markomannenstraße ist in Regensburg nur einer der vielen Orte, an denen Müll gesammelt bzw. einer weiteren Bestimmung zugeführt wird. Müller informierte über die Entwicklung der letzten 100 Jahre. So war es 1906 fortschrittlich, Müll, der viel Asche enthielt, in geschlossenen Tonnen bzw. Behältern mit zwei PS, also Pferden, abzutransportieren. Bald gab es auch motorisierte Müllfahrzeuge.
Aber als es im Nachkriegsdeutschland wieder aufwärtsging und mehr konsumiert wurde, stellte sich bald die Frage: Wohin mit all dem Abfall? Die damalige Verbrennungsanlage in Schwandorf wurde nicht mehr mit den Müllmassen fertig und musste modernisiert werden; die Deponie bei Haselbach drohte das Grund- und Trinkwasser der Stadt zu verseuchen.
Anfang der 90er-Jahre wurden grüne Tonnen, grüne und gelbe Säcke, schwarze Restmülltonnen und Altglas-Container eingeführt. Müller betonte, dass besonders Batterien und Energiesparlampen gesondert entsorgt werden müssen. Außerdem erläuterte der Experte den guten Weg, den ein Produkt gehen kann: die Wiederverwertung. Ein besonders schönes Beispiel für ein Recyclingprodukt sind Fliespullover aus PET-Flaschen.
Mit der Wahl des Themas „Abfallentsorgung" wurden die Siemens- Schüler dem Klischée, die Deutschen seien „écolos“, also „umweltbewusst", gerecht. Die Gymnasiasten gingen nach dem Besuch des Recyclinghofs shoppen, und so manch einer fragte sich plötzlich, ob der Pulli, den er gerade aus dem Regal gezogen hatte, früher auch mal Form, einer PET-Flasche hatte.

Artikel aus der Mittelbayerischen Zeitung



Leuchtende Aussichten mit LED

Unter diesem Motto übergaben die Schüler des Physik-P-Seminars des Werner-von-Siemens-Gymnasium heute ihrer Schule einen Schaukasten, mit dem jeder Schüler selbst erfahren
kann, wie mit Hilfe unterschiedlicher Lichtquellen Ausstellungsobjekte in der optischen Wahrnehmung beeinflusst werden können.

Werner-von-Siemens-Gymnasium: Das Ende der Glühlampe ist eingeläutet, an ihre Stelle sollen nach einer EU-Verordnung energiesparende Technologien treten. Doch viele haben die Erfahrung gemacht, dass das Licht von Energiesparlampen oder auch einigen weißen Leuchtdioden (LED) blauer und kälter wirkt als das warme Licht der Glühlampe. Vor diesem Hintergrund haben sich die Schüler des Physik-P-Seminars genauer mit der zukunftsweisenden LED-Technologie auseinandergesetzt und diese mit anderen Beleuchtungstechnologien aus energetischer und spektraler Sicht verglichen.
Die Analyse der Spektren zeigt, dass im Licht von modernen Leuchtmitteln im Vergleich zum Licht der Glühlampe verschiedene Farben fehlen, was den unterschiedlichen Weißeindruck erklärt. Durch gezieltes Weglassen oder Betonen von Spektralfarben in der Lichtquelle kann man die Farbwahrnehmung sogar gezielt beeinflussen. Dieser Effekt wird insbesondere bei der Präsentation von Waren genutzt (z.B. Beleuchtung einer Obst- und Gemüsetheke).

ledUm diese Zusammenhänge allen Schülern der Schule zugänglich zu machen, wurde mit Unterstützung der Regensburger Firma OSRAM Opto Semiconductors, die zu den weltweit
führenden Herstellern von opto-elektronischen Halbleitern zählt, ein Schaukasten entwickelt, mit dem jeder Schüler die Farbwahrnehmung bei unterschiedlichen Leuchtmitteln testen
kann. Besonders effektvoll ist dabei die Beleuchtung mit RGB-LED, bei denen die drei Farben Rot, Grün und Blau getrennt voneinander geregelt werden können. „Jedenfalls sehe ich jetzt erst einmal nach der Beleuchtung, wenn etwas ausgestellt ist“, so ein Schüler des PSeminars auf die Frage, ob sich seine Wahrnehmung von Licht durch die Projektarbeit geändert hat.

Doch nicht nur der sogenannte hohe Farbwiedergabeindex der LED, der die Umgebung natürlich erscheinen lässt, ist ein großer Vorteil der kleinen Lichtquellen. Sie bringen ihr Licht gezielt dorthin, wo es gebraucht wird, sind dimmbar und leben bereits jetzt ein Vielfaches länger als konventionelle Lichtquellen.

OSRAM Opto Semiconductors hat es sich zur Aufgabe gemacht, auch für Schulen die neue Technologie erlebbar zu machen und unterstützt Projekte in diesem Bereich. „Die Schüler von heute sind die Arbeitskräfte von morgen“, so Aus- und Weiterbildungsleiter Gerald Froidl. „Wir wollen junge Leute bereits früh an die neuen Technologien heranführen und für unsere
Produkte begeistern. Die Zusammenarbeit mit Schulen ist uns deshalb ein wichtiges Anliegen.“





Schulgeld für 44 afrikanische Kinder gesammelt

Der Erlös der Einpack-Aktion im Alex-Center durch Schülerinnen und Schüler des Werner-von-Siemens-Gymnasiums erbrachte 2.650 € für eine Missionsschule in Tansania.

An drei „heißen“ weihnachtlichen Einkaufstagen haben mehr als 50 Schüler in ihrer Freizeit und Ferienzeit den Kunden an den Kassen von Kaufland im Alex-Center beim Einpacken der Waren geholfen und damit das mildtätige Herz  der Regensburger gerührt. So kam durch diese gemeinsame Aktion die stolze Summe von 2.652,24 € als Spende zusammen.
Dieses Geld geht an eine Missionsschule der Patres des Hl. Franz von Sales in Tabora in Tansania, an der Ostküste Afrikas südlich von Kenia gelegen.
Maria Scheid, eine ehemalige Abiturientin des Werner-von-Siemens-Gymnasiums und derzeitige Medizinstudentin an der Uni Regensburg, hat vor der Aufnahme des Studiums ein halbes Jahr freiwillig gearbeitet und selbst erlebt, wie nötig das Geld in dieser Missionsschule gebraucht wird.

Am Dienstag übergaben nun Schülerinnen und Schüler im Beisein des Alex-Center-Managers Marcus Meißner, der die Aktion überhaupt erst ermöglicht hat, den Geldumschlag an Maria Scheid. Sie erzählte dabei den Jugendlichen, was mit dem Geld geschehen wird. Um den Geldwert der Spende zu veranschaulichen, erzählte Maria Scheid, dass das Schulgeld für ein Kind im Jahr etwa 60 € beträgt. Dafür wird neben dem Unterricht auch das Essen für die Ganztagsschüler mit Frühstück und Mittagessen und das Büchergeld getragen. Also könnten durch den Spendenerlös 44 Schüler ein Jahr lang die Missionsschule besuchen.
Tatsächlich aber wird durch die Spende der dringend nötige Neubau der Sanitäranlagen für die St. Francis de Sales Primary School mitfinanziert. Die Spendensumme geht, so versicherte Maria Scheid, ohne irgend einen Abzug direkt zum Pater der Missionsschule. Damit erhalten auch heimische Handwerker durch die Baumaßnahme Arbeit. 

Als Vertreter der Schulleitung dankte Josef Thalhammer bei der Spendenübergabe in erster Linie den beteiligten Schülerinnen und Schülern und Lehrern der Schule für ihre karitative Einstellung; nicht jeder sei bereit, einen Teil der Feizeit bzw. Ferienzeit für diese karitative Aktion zu opfern. Er dankte ferner Herrn Meißner, dem Chef von Kaufland, für die Unterstützung der Aktion und allen Spendern, die für diese Aktion zu Gunsten afrikanischer Kinder gespendet haben.



Bildungspaket des Bundes

Voraussichtlich rückwirkend zum 1. Januar werden die ALG-II-Bezüge angepasst. Vermutlich gewährt der Bund in diesem Paket auch Bildungsgutscheine für Kinder von Wohngeldbeziehern und ALG II-Familien. Je Kind werden monatlich ca. 10 Euro für z. B. Nachhilfe, Sport oder Musikunterricht bereit gestellt. Da eine rückwirkende Antragstellung vermutlich nicht möglich sein wird, empfiehlt u.a. der Bayerische Elternverband BEV, Anträge noch im Januar beim zuständigen Jobcenter einzureichen.


Näheres unter http://www.arbeitsagentur.de/nn_549726/zentraler-Content/A07-Geldleistung/A071-Arbeitslosigkeit/Allgemein/Bildung-und-Teilhabe-Info-BB.html



Afrikanische Kinder in Not

Schüler sammeln in ihrer Freizeit für ein Kinderprojekt in Afrika


Während die meisten Absolventen des Abi-Jahrgangs 2009 nach Urlaub und Erholung ihr Studium aufnahmen, brach die Einser-Abiturentin Maria Scheid vom Werner-von-Siemens-Gymnasium zum einem freiwilligen sozialen Dienst nach Ostafrika auf, um dort in einer Missionsstation der Franziskaner mit Kindern und für Kinder in Not zu arbeiten.  Die Flamme der Nächstenliebe und humanitären Hilfe war so stark, dass sie auch nach ihrem Ostafrika-Einsatz in der Heimat angekommen sich weiter engagierte. Die Begeisterung fand bei den Religions- und Ethiklehrern ihrer alten Schule ein offenes Herz, und so entstand die Bereitschaft, mit Schülerinnen und Schülern eine Benefiz-Aktion an drei Ferientagen während der Weihnachtsferien durchzuführen: Sie helfen im Kaufland im Alexcenter, dem Partnerunternehmen des Gymnasiums, den Kunden in den hektischen Einkaufstagen beim Einpacken der Waren an der Kasse und bitten als kleines Dankeschön um eine Spende für die Kinder in Afrika.

Maria Scheid
Maria Scheid berichtet über ihre Erfahrungen und ihr Projekt:

Von Oktober 2009 bis April 2010 war ich, Maria Scheid, als Volunteer in einem kleinen Dorf namens Chera in Kenia, wo ich in der Primary School der Missionare des Hl. Franz von Sales (MSFS) unterrichtete und die Mädchen des Internats betreute. In dieser Zeit hatte ich auch die Möglichkeit, an einer Hochzeit in Uganda teilzunehmen und das FOSTER Projekt der MSFS in Tabora,  Tansania und in Katani, Kenia zu besuchen. Als Kirchenmusikerin begeisterten mich die lebhaften Suaheli-Kirchenlieder, die ich in einem Heft sammelte und von denen einige im Rahmen eines Afrika-Gottesdienstes meiner Pfarrei St. Josef Undorf gesungen wurden. Mein halbes Jahr in Ostafrika wurde also zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Das große Engagement der MSFS hat nicht nur mich sehr beeindruckt, sondern auch einige andere ehemalige freiwillige HelferInnen, die größtenteils beim FOSTER Projekt der MSFS in Tabora, Tansania gearbeitet haben. Der Wunsch, sich auch weiterhin für hilfsbedürftige Kinder und Jugendliche in Afrika einzusetzen führte im Februar 2009 dazu, dass wir den gemeinnützigen Verein "Maisha Pamoja - Together For Children In Africa e.V." gründeten. "Maisha pamoja" ist Swahili und bedeutet "gemeinsam leben". Momentan unterstützen wir mit unseren Spendenprojekten v.a. die Primärschule, das Jungen- und das Mädchenheim des FOSTER Projekts in Tabora, Tansania. Darüberhinaus vermitteln wir auch Heim- und Schulpatenschaften.

Unsere jetzige Benefizaktion, eine Einpack-Aktion im Kaufland des Alex-Centers in Regensburg, findet Dank der Zusammenarbeit mit dem Werner-von-Siemens Gymnasium Regensburg statt. Es ist die erste Aktion unseres Vereins in Regensburg. Am 18.12., 23.12. und 30.12.2010 wird vor dem Kaufland ein Infostand zu unserem Verein und unseren Tätigkeiten aufgebaut sein und einige tatkräftige SchülerInnen helfen den Kunden beim Einpacken ihrer Einkäufe in der Hoffnung auf eine Spende für "Maisha Pamoja". Wir freuen uns auch über größere Spenden direkt am Infostand und können Ihnen eine Spendenbescheinigung zuschicken.

Unsere Bankverbindung:
Maisha Pamoja e.V.
Konto-Nr.: 463 375 70
Sparkasse Mainfranken
BLZ: 790 500 00

Für Ihre Unterstützung danken wir Ihnen jetzt schon herzlich. Wir wünschen Ihnen ein fröhliches Weihnachtsfest und ein gesegnetes neues Jahr.



Bestnoten für gelungene Jahresberichte

Ministerialbeauftragter Paul Lippert zeichnet drei Regensburger Gymnasien für die Gestaltung aus.

Artikel aus der Mittelbayerischen Zeitung vom Mittwoch, 22. Dezember 2010    Seite 31

jahrbuch

REGENSBURG. Drei Regensburger Gymnasien bestechen in ihrem Jahresbericht mit Layout, kunstvollen Fotos und exzellenter Einheit zwischen Inhalt und Struktur. So mindestens lautete das Votum der Jury für die Prämierung der besten Jahresberichte von Oberpfälzer Gymnasien.

Um der Fantasie bei der Gestaltung der Jahrbücher etwas auf die Sprünge zu helfen, hatte der Ministerialbeauftragte für die Oberpfälzer Gymnasien, Paul Lippert, einen Wettbewerb ausgerufen. Am Dienstagmittag zeichnete er vier Schulen aus. „Es sind vier unter sehr vielen anderen Guten", sagte er nicht ohne den Hinweis darauf, wie schwer sich die Jury mit der Auswahl tat.

Drei der Gymnasien stammen aus Regensburg. Über 250 Euro Preisgeld und eine Urkunde freuten sich das Werner-von-Siemens-Gymnasium, das Goethe-Gymnasium und das Musikgymnasium der Domspatzen. Das Herzog-Christian-August-Gymnasium in Sulzbach Rosenberg erhält seine Prämie am Mittwoch vor Ort.

Für Layout, Bilder und Texte ernteten Vertreter des Werner-von-Siemens Gymnasiums viel Lob. Schulleiter OStD Richard Sparrer präsentierte einen lebendigen farbenfrohen Jahresbericht unter dem Motto „Eine Verführung in den Orient". Vom Schulfest über Kochkurse und die orientalische Tanzveranstaltung bis zur alten Mathematik der Araber ist alles dokumentiert im 203 Seiten starken quadratischen Berichtsschmöker.

Besonderes Lob fand die Jury auch für das Jahrbuch des Goethe-Gymnasiums. Neben dem ausgewogenen Layout überzeugten vor allem die besonders künstlerisch gestalteten Fotos und die hervorragende Symbiose von Inhalt und Struktur.

„Das Format haben wir vom Siemens-Gymnasium abgespickt", gestand OStD Franz Feldmeier an seinen Kollegen Sparrer gewandt. Innen aber schildere es gefällig den Wandel eines alten Schulgebäudes und den Umbruch, den die Schule angesichts des Generationswechsels im Kollegium durchlaufe. Die Symbiose von Tradition und Fortschritt sei programmatisch für das Gymnasium, sagte er weiter und bedankte sich wie auch die Kollegen vom Musikgymnasium der Domspatzen für die Auszeichnung. Das Gymnasium der Domspatzen war für ein „besonders ansprechendes Gesamtlayout" des Jahresberichts ausgezeichnet worden.

Ministerialbeauftragter Paul Lippert (Zweiter von links) übergab die Urkunden an Helmut Ermannsreiter (Domspatzen, links), Matthias Wunder (Goethe-Gymnasium, Zweiter von rechts) und Wolfgang Köpf (Werner-von-Siemens-Gymnasium, rechts).    Foto: Jaedicke

Bewertet wurden die Jahresberichte von der Jury nach den Kriterien layouterische Gestaltung, Fotos, Inhalt und Struktur.
Verantwortlicher Lehrer war am Werner-von-Siemens-Gymnasium Oberstudienrat Wolfgang Köpf. Am Goethe-Gymnasium zeichnete Matthias Wunder für die Gestaltung des Jahresberichts verantwortlich und am Musik-Gymnasium der Domspatzen Helmut Ermannsreiter.



In eigener Sache:

Zum Schutz der Persönlichkeitsrechte und aus Datenschutzgründen verzichtet die Schule vorerst darauf, individuelle Fotos von Schülerinnen und Schülern (bei denen keine schriftliche Zustimmung  - inklusive der schriftlichen Zustimmung der Eltern - besteht) auf der Schulhomepage zu veröffentlichen. Bereits vorhandene Fotos wurden vorübergehend entfernt. 

Der medienpädagogische und informationstechnische Berater beim Ministerialbeauftragten für die Gymnasien in der Oberpfalz wird die Internetseiten der oberpfälzer Gymnasien einer datenschutzrechtlichen Überprüfung unterziehen und dann den Gymnasien weitere Ratschläge zu diesem Themengebiet geben.