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Tage der Orientierung 2011 für die Q12 im Kloster Volkenroda
Die SchülerInnen des Oberstufenjahrgangs Q12 stimmte sich vom 14.-17. September 2011 im Kloster Volkenroda (Thüringen) auf den Abschluss ihrer gemeinsamen Schulzeit ein. Beim gemeinsamen Pilgertag, beim Wüstentag, bei erlebnispädagogischen Angeboten und bei meditativen Angeboten wurden die kommenden Abiturienten angeregt, über sich und über ihr Leben nachzudenken.
Tage der Orientierung 2010 im Kloster Volkenroda (Thüringen)
Unsere Besinnungstage begannen am Mittwoch,
den 15.09.2010 um 14 Uhr. Als das Gepäck im Bus verstaut war und alle ihren
Platz gefunden hatten, ging es Richtung Ost-Deutschland. Nach fast sechs Stunden
kamen wir schließlich in unserem „Dörfchen“ - doch selbst das ist übertrieben
- an. Nach dem Abendessen („wenn alle is’, is’ alle!“) bezogen wir
unsere Zimmer. An alle zukünftigen Volkenroda-Fahrerinnen: Nehmt nicht
das 14er Zimmer!! Es gibt nur EIN Bad! Nach unserer Versammlung im Christus-
Pavillon hatten wir noch ein bisschen Zeit für uns, die die männliche
Besatzung zum größten Teil nutzte, um das Fußballspiel FC Bayern gegen AS Rom
anzuschauen. An diesem Abend war es wohl klüger, sich
etwas früher ins Bett zu schälen, da am nächsten Tag unser 25-km-Pilgerweg
auf dem Programm stand. Der besinnliche Marsch wurde von vielen zum Schweigen
genutzt und auch größtenteils sehr genossen. Die Natur war sehr schön
anzuschauen und in Kleingruppen hatte man immer gute Unterhaltung.
Als wir uns allmählich alle wieder im Kloster zusammengefunden hatten,
trafen wir uns im Christus-Pavillon zur Tagesreflexion. Dort konnten wir
unsere Erlebnisse und Erfahrungen auf Blätter bei Kerzenschein niederschreiben,
was sehr meditativ, entspannend und gut zum Nachdenken war. Anknüpfend an
unseren Pilgertag, fanden am Tag darauf die Workshops statt. Jeder konnte sich
zwischen vier Alternativen, vom Handwerklichen bis hin zum Wüstentag, der
ausschließlich schweigend verbracht wurde, entscheiden. Jeder hatte großen Spaß
in seinem Workshop und dieser Tag wurde abends noch durch ein
Improvisationstheater mit Betreuer Basti Thomann abgerundet. Lehrer und Schüler
gaben mit großem Vergnügen ihre Theaterkünste zum Besten und lachten über
die vielen lustigen erfundenen Streitsituationen, Heiratsanträge und
Mutter-Tochter- Gespräche! Darauf folgte auch schon unser Abschlussgottesdienst
in der alten Klosterkirche, der mit Musik untermalt und mit vielen meditativen
und tiefgründigen Texten ausgeschmückt wurde. Es flossen viele Tränen, doch
wie uns gesagt wurde: „Alles hat seine Zeit. Lachen hat seine Zeit und Weinen
hat seine Zeit.“ (vgl. Koh 3 im AT). Beendet wurde dieser Abend mit einem
gemeinsamen Lagerfeuer bei dem sich der Ein oder Andere noch eine Wurst, die vom
abendlichen Grillen übrig geblieben war, über dem Feuer brutzelte. Der
Abschied fiel uns allen schwer, denn jeder behielt im Hinterkopf, dass nach
dieser kurzen Ruhepause, der harte Schulalltag weitergehen würde.
Abschließend wollen wir uns bei allen
Lehrern und Betreuern dafür bedanken, dass wir diese Tage der Besinnung, als Möglichkeit
bekommen haben, uns Gedanken über uns selbst und unser Leben zu machen. Ich
denke jeder von uns hat die Zeit im Kloster Volkenroda genutzt und genossen und
hat etwas von diesen Tagen mitnehmen können, das ihn auf seinem zukünftigen
Lebensweg begleitet oder ihm in Erinnerung bleibt. Vielen Dank für diesen entspannenden
„Kurzurlaub“, das gute Klima zwischen allen Teilnehmern und die
Organisation, die sicher sehr viel Zeit in Anspruch genommen hat! Schließlich noch einige Tipps und Merksätze
an zukünftige Fahrer: -
„wenn alle is’, is’ alle“. -
genügend Proviant mitnehmen!! Supermarkt ist in Volkenroda ein
Fremdwort! -
wenn ihr beim „Siggi“ einkehrt, keine ironischen Bemerkungen machen!!
Ihr sitzt sonst eine halbe Stunde länger im Wirtshaus. -
immer den rechten Weg nehmen. Und noch eine ostdeutsche Lebensweise, die
eine Kleingruppe auf ihrem Pilgerweg gesammelt hat: „Beim Mittagessen immer schön aufessen,
dann scheint auch die Sonne!“ Bericht von Susanna Hecke& Veronika Engelmann, Q12 Pilgertage für die K 12 im Kloster Volkenroda 16.09. bis 19.09.2009
Tage der Orientierung für die Religionskurse der K 12 Kloster Volkenroda 17.09. bis 20.09.2008
Pilger- und
Orientierungstage der K12 in Volkenroda Die Pilger- und
Orientierunstage wurden wieder am Beginn der Kollegstufe
vom 17. bis 20. September 2008 im Jugendbildungshaus Volkenroda (Thüringen)
abgehalten. Die Lehrer Erlwein, Köppl, Schramm, Stängl und Lauerer begleiteten
die Kollegiaten auf der Fahrt. In Zusammenarbeit mit den Referenten des Schülerreferats
Karin Ritzinger, Harald Staudinger und Bastian Thomann gestalteten sie auch das
Programm mit. Ein weiterer Dank richtet sich an das Schülerreferat der Diözese
Regensburg unter der Leitung von Christian Braun. Ohne die Bezuschussung des
Bistums Regensburg wäre der mit 100 € äußerst günstige Teilnehmerbeitrag
nicht möglich gewesen. Die Rückmeldungen der beteiligten Lehrer und Schüler
zeigen, dass das Konzept der Orientierungstage voll aufgeht.
Die Fachschaft Religion will diese wertvollen Tage auch im Rahmen des G8
in der 12. Jahrgangsstufe anbieten. Ein Bericht von Andreas Sieber und Fabian
Zimmer gibt einen Einblick in das Konzept der Besinnungstage: „Orientierungstage … mit noch unklaren Vorstellungen machen wir uns eingepfercht in diverse Bummelzüge auf den Weg zum Kloster Volkenroda in Thüringen. Bei der Ankunft erwarten uns der architektonisch beeindruckende Klosterkomplex, Brot, Käse, Butter und Gurkensalat. Nach dem Abendessen beziehen wir unsere geräumigen Zimmer, in denen die Synthese von einfacher, aber stilvoller moderner Einrichtung und alter Fachwerkbauarchitektur zu bewundern ist. Der Restabend wird mit Zusammensitzen, Kartenspielen, Lesen und anderen schönen Sachen verbracht. Irgendwann ist auch der Letzte im Bett, um seine Kräfte für den bevorstehenden Pilgertag zu schonen. Nach einem ausgiebigen Frühstück brechen wir bei bestem Wetter ausgerüstet mit einem Lunchpaket auf. Die anfangs große Gruppe zerstreut sich mit wachsender Strecke in viele Kleingruppen, die für sich auf dem landschaftlich ansprechenden Weg ihre Gedanken sammeln können. Auch die 35 km lange Strecke tut der guten Atmosphäre keinen Abbruch. Viele nutzen hierbei die Gelegenheit, in einem von den Lehrern empfohlenen, am Weg gelegenen Gasthaus einzukehren. Wie an jedem Tag endet auch an diesem das offizielle Programm mit einem besinnlichen Tagesausklang im erwähnenswerten Christus-Pavillon, der im Rahmen der EXPO 2000 erbaut wurde. Der darauf folgende Abend erweist sich als lustig und kommunikativ und gibt uns die Möglichkeit zu intensiverem Kontakt. Am Freitag können wir das für uns passende Tagesprogramm auswählen. Zur Wahl stehen ein Wüstentag, der uns die Möglichkeit gibt, sich ausschließlich mit sich selbst zu befassen und sich zu finden. Die Alternative besteht aus einem Erlebnispädagogiktag, der den größten Anklang findet. Während der Wüstentag sich auf die Selbstbesinnung mit anschließendem Gedankenaustausch als Tagesabschluss konzentriert, steht beim Erlebnispädagogikprogramm das gruppendynamische Erlebnis im Vordergrund. Spirituell werden die Besinnungstage mit einer schön gestalteten Abendandacht abgeschlossen. Danach lassen wir die Besinnungstage gemütlich am Lagerfeuer ausklingen. Am Samstag, dem letzten
Tag unserer Reise steht nun der Besuch der historischen Stadt Erfurt auf dem
Programm. Hier haben wir die Gelegenheit, entweder die zahlreichen Sehenswürdigkeiten
zu besichtigen oder einfach in einem Cafe zu entspannen. Gegen Abend erreicht
die K12 – bis auf einen Nachzügler – Regensburg nach wirklich gelungenen
Besinnungstagen. Tage der Orientierung für die Religionskurse der K 12 Kloster Volkenroda 13.09.2007 bis 16.09.2007 Link zu den Fotos vom Schülerreferat
Eine Begegnung
mit mir selbst – und der K12 2007 In großer Aufregung und ganz gespannt auf die Hinreise versammelten wir uns also am Donnerstagmorgen um 8.45 Uhr am Hauptbahnhof und stiegen wenig später in den Zug nach Nürnberg ein. Insgesamt viermal mussten wir umsteigen, bis wir in Mühlhausen angelangt waren, wo uns ein Bus die letzten Kilometer zum Kloster brachte. Zuvor hatten wir einen knapp zweistündigen Aufenthalt im wunderschönen Erfurt gehabt und waren nun einigermaßen gestärkt für die letzte Etappe. Im Kloster angekommen wurden wir kurz über den weiteren Verlauf des Abends informiert, dann bezogen wir unsere Zimmer. Danach ging’s auch schon direkt in den Speisesaal zum Abendessen. Da die meisten ziemlich hungrig waren, gab es doch einige Enttäuschung über die kalte Mahlzeit, eine Brotzeitplatte. Gott sei Dank konnte man beim Küchenpersonal jederzeit Nachschub ordern und so wurde jeder satt und hatte noch einmal Energie für eine kurze Gruppenstunde danach, bei der wir uns kennenlernten und über uns erzählten. Nach einer erholsamen Nacht stand am Freitag der knapp 30 Kilometer lange Pilgermarsch an. Zuvor wurden wir in Gruppen über das Klostergelände geführt und wir erfuhren viel Interessantes über die Geschichte des Klosters und seine Wiederbelebung nach der Wende. Motiviert pilgerten wir alsdann los, einige von uns mussten aber spätestens im Flachstal, nach gut 5 Kilometern, feststellen, dass sie die Länge der Strecke unterschätzt hatten. Herr Erlwein, der an schwierigen Stellen Wegweiser aufstellte, war gar nicht glücklich über die kleine Anzahl an Schülern, die ihm beständig hinterherliefen, ihn sogar überholten und Gefahr liefen sich zu verirren. Zwar hatte jeder ein Pilgerheft, in dem sich eine Karte von dem Gebiet, in dem wir herumliefen, befand, jedoch waren Herr Erlweins Wegweiser von großer Hilfe und wenn man ein schlechter Kartenleser war, nützte sie einem sowieso nichts. Außerdem gab es dort ein Militärgelände, um das wir herumwandern mussten und das wir lieber nicht betreten wollten. Gut die Hälfte des Weges hatten wir in Saalfeld schon hinter uns gebracht und die fitten Wanderer unter uns pilgerten munter voran, während die anderen langsam müde wurden und sich auf dem schnellsten Wege ins Kloster zurückwünschten. So nahmen einige eine Abkürzung, bei der sie sich teilweise verirrten und im Endeffekt länger brauchten, die anderen schlugen sich wild durch die Büsche, um möglichst bald wieder in Volkenroda zu sein. Zwei Kilometer vor unserem Ziel gelangten wir an eine Weggabelung und Herr Erlwein stellte uns vor die Wahl, entweder um das Waldstückchen herumzugehen oder daran entlang zu laufen und so in ungefähr dreißig Minuten das Klostergelände zu erreichen. Dankbar schlugen die ersten sofort den kürzeren Weg ein, aber einige Hartgesottene wählten den anderen Weg, der ungefähr sechs Kilometer lang war, und schlossen sich so Herr Erlwein an. Als sich abends dann alle zum Abendessen einfanden, wurden die Erlebnisse des Tages ausgetauscht, über kaputte Gelenke und schmerzende Beine geklagt und ein leckerer Reistopf mit Hühnchen verspeist. Nach einer kurzen Andacht im Christuspavillon, der zur Expo in Hannover 2001 erbaut wurde und danach auf dem Klostergelände aufgestellt worden war, setzten sich ein paar Schüler ins Weinstüberl, das neben dem Speisesaal lag, und ließen dort den Tag ausklingen, andere trafen sich auf den Zimmern oder gingen sofort ins Bett. Am letzten Tag in Volkenroda standen die Gruppenstunden an, bei denen wir uns in Gruppen von jeweils 15-20 Schülern aufteilten und mit unseren Gruppenleitern den Tag verbrachten. Zuvor gab es noch eine Versammlung im Christuspavillon, einige Dinge wurden besprochen, wir erhielten neue Informationen für den weiteren Ablauf des Tages und fanden uns danach in unseren Gruppen ein. Den Vormittag über sprachen wir über Dinge, die uns bedrückten, über unsere Hoffnungen und Wünsche. Wir versuchten, unser Leben zu entrümpeln, uns auf das Wesentliche zu konzentrieren. Nach dem Mittagessen ging es dann weiter, jetzt aber stand das Programm ganz im Zeichen der Selbst- und Fremdwahrnehmung. Dazu machten wir einige Spiele und ab 18.00 Uhr hatten wir dann Freizeit und konnten uns vor dem Abendessen noch auf den Zimmern aufhalten oder mithelfen, den Gottesdienst, der nach dem Abendessen geplant war, vorzubereiten. Nach dem Gottesdienst verbrachten viele den letzten Abend zusammen am Lagerfeuer oder wieder im Weinstüberl oder auf den Zimmern und es war doch schade, dass die Tage der Orientierung schon bald wieder zu Ende sein würden. Wir hatten uns alle viel besser kennengelernt und es waren neue Freundschaften entstanden, so dass wir alle eigentlich noch eine Woche hätten bleiben können. Sonntagmorgen dann war der Tag der Abreise. Mit dem Bus kamen wir wieder nach Mühlhausen (die Stadt der Statisten!!!) und hatten dort noch gut zweieinhalb Stunden Aufenthalt. Hatten doch einige auf ein zweites Frühstück gehofft, so wurden sie enttäuscht, sofern sie in die falsche Richtung gegangen waren. Kein Geschäft hatte in Richtung Bahnhof geöffnet, oder schloss bereits um 10.00 Uhr. So fand sich auf der Wiese vor dem Bahnhof ein kleines Grüppchen Schüler, die in der Sonne lagen und auf die anderen warteten. Jene waren erfolgreicher bei der Nahrungssuche gewesen und es herrschte einiges Staunen darüber bei denen, die Richtung Bahnhof gelaufen waren. Mit einiger Verspätung kam dann der Zug nach Erfurt und da wir bei der Anreise die Erfahrung gemacht hatten, dass knapp 90 Leute schwerlich alle einen Sitzplatz in den Zügen finden konnten, teilten wir uns in zwei Gruppen auf und nahmen unterschiedliche Züge, bevor wir uns in Nürnberg alle wiedersahen. Geschafft von dem erlebnisreichen und schönen Wochenende und der anstrengenden und trotz „Entschleunigung“ hektischen Heimreise, kamen wir gegen 18.40 Uhr in Regensburg am Bahnhof an und fuhren von dort nach Hause, nachdem wir uns ausgiebig voneinander verabschiedet hatten. Insgesamt waren die Tage der Orientierung eine Bereicherung
für die gesamte K12 und sicherlich auch für die Lehrer und Betreuer, die mit
uns mitgefahren sind. Daher geht unser herzlicher Dank an Herrn Erlwein, Herrn Köppl,
Frau Stängel, Frau Lauerer, Herrn Schramm, Herrn Braun und an Basti und
Martina! Weiter wollen wir uns beim Kloster Volkenroda bedanken, die uns
aufgenommen haben und mit uns ihr wunderschönes Klostergelände geteilt haben.
Eine solche Fahrt kann ich nur jedem weiteren Jahrgang nach uns wünschen! Es
war toll! Irina Wittmann, K12 Programm
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