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Fachschaft Katholische Religionslehre

Miteinander leben

lernen

 

den Glauben entdecken

Selbstverständnis des Faches

Im katholischen Religionsunterricht treten die jungen Menschen von ihren unterschiedlichen Lebenswelten her in reflektierten Dialog mit dem kirchlichen Glauben. Ausgehend von der christlichen Überlieferung erschließen die Schüler einen religiösen Zugang zur Wirklichkeit, der sich durch keine andere Dimension der Welterfahrung ersetzen lässt, und erarbeiten in diesem Horizont tragfähige Lebensperspektiven. Dabei werden sie mit den christlichen Wurzeln unserer abendländischen Kultur vertraut und lernen Grundlagen des modernen Europa verstehen. Verfassungsrechtlich als ordentliches Lehrfach verankert, verwirklicht der katholische Religionsunterricht einen kirchlichen Dienst im Bildungsangebot unserer offenen, vielstimmigen Gesellschaft. Gerade in seiner konfessionellen Gestalt fördert er am Lern -und Lebensort Schule gesprächsfähige Identität und Toleranz, die auf Überzeugungen beruht.
Angesichts einer beschleunigten Individualisierung und Pluralisierung unterstützt der Religionsunterricht die Gymnasiasten darin, Lebensorientierung in einer Situation zu finden, die von religiöser Vielfalt, unbestimmter Sehnsucht nach Transzendenz, aber auch von weltanschaulicher Beliebigkeit gekennzeichnet ist. Den gläubigen Schülern hilft er, ihr Christsein reflektierend zu verantworten und zu vertiefen; die suchenden oder dem Glauben bewusst fernstehenden regt er an, sich mit christlichen Positionen auseinander zu setzen und den eigenen Standpunkt zu überdenken. Bei den jungen Menschen, die sich gleichgültig zeigen, weckt er zudem Gespür für die Lebensbedeutsamkeit religiösen Fragens. Ähnlich gilt dies alles für die ungetauften Schüler, die sich für dieses Fach entscheiden.

(aus dem Fachprofil "Katholische Religionslehre", Lehrplan für das Gymnasium in Bayern, 2009)

Die Zusammenarbeit mit den Fächern Evangelische Religionslehre und Ethik ist uns ein besonderes Anliegen.

Die gegenseitige ökumenische Gastfreundschaft in unseren Schulgottesdiensten ist dafür ein lebendiges Zeichen.

 

Die Religionslehrer am AAG

Dr.Raimund Schramm - Bettina Hübner - Susanne Brey -   Thomas Köppl -  Walter Erlwein -  Ruth Szabó

 

 

Abschied von Martin Winkler

Die Fachschaft Religion verabschiedete sich am 15. Januar 2009 mit einem Gottesdienst und anschließendem Essen in Heilinghausen von ihrem langjährigen Kollegen und Fachbetreuer Martin Winkler.

von link nach rechts: Susanne Brey, Raimund Schramm, Johannes Neumüller, Berthold Wahl, Martin und Marianne Winkler,

Walter Erlwein und Thomas Köppl

Getragen von einer tiefen Spiritualität hat Martin Winkler vielen Schülerinnen und Schülern als Religionslehrer weiterhelfen können. Gerade in seiner Eigenschaft als Kollegstufenbetreuer war er für manche Lebensprobleme von Kollegiaten und Abiturienten erste Anlaufstation. Wir Religionslehrer wünschen Martin Winkler für seinen „Ruhestand“ weiterhin die Kraft aus dem Glauben, die ihn auch in schweren Zeiten getragen hat und die er uns auf so überzeugende Weise vermittelt hat. 

Thomas Köppl

Fachschaftswochenende 2007

Die Religionslehrer des AAG haben sich am Wochenende vom 19.-21. Januar 2007 zu einer schulinternen Fortbildung im Apostolatshaus Hofstetten bei Falkenstein getroffen. Im Zentrum standen dabei die neuesten Ergebnisse der Gehirnforschung zum erfolgreichen Lernen und der Einfluss von Bildschirmmedien auf die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen. Außerdem wurden Medien und Unterrichtsmaterialien gesichtet und vorgestellt. Veranstaltungen und Gottesdienste wurden geplant und der Entwurf eines Konzepts für die Besinnungstage der K 12 wurde erstellt. Die gemeinsamen Tage haben uns Religionslehrern Freude gemacht und neue Impulse gebracht für den Schulalltag.